Impressionen der Preisverleihung 2016

Am 5. Oktober 2016 wurden die Preisträger des Salus Medienpreises feierlich bei der offiziellen Preisverleihung im Hilton Munich Park in München verkündet. Volker Barth, Leo Frühschütz, Jens Brehl, Tobias Chmura und Anja Banzhaf sind die glücklichen Gewinner. Der Naturarzneimittelhersteller Salus ehrt seit 2010 journalistische Arbeiten, die sich kritisch mit Risiken und Auswirkungen der Agro-Gentechnik auseinandersetzen oder der Frage nachgehen, welche Chancen eine ökologische und gentechnikfreie Landwirtschaft der Umwelt bietet.

Schon vor Beginn der Veranstaltung am Abend des 05.10.2016 herrschte eine gute und angeregte Stimmung unter den rund 150 geladenen Gästen, welche aus unterschiedlichsten journalistischen und fachspezifischen Bereichen stammten. Die Spannung unter den zehn Nominierten war groß, denn noch wusste niemand, wer die Gewinner des Abends sein würden. Eröffnet wurde die Preisverleihung gegen 19 Uhr durch den Geschäftsführer der SALUS Haus GmbH Dr. Florian Block und den Firmengründer und Stifter des SALUS Medienpreises Otto Greither.

Es folgte eine interessante Keynote von Dr. Daniela Gottschlich zum Thema Agro-Gentechnik und ökologische Landwirtschaft.  Sie lehrt derzeit Politische Ökologie an der Freien Universität Bozen, Italien. Zuvor hatte sie Vertretungsprofessuren an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Universität Hamburg und ist Projektleiterin der Forschungsnachwuchsgruppe „PoNa – Politiken der Naturgestaltung. Ländliche Entwicklung und Agro-Gentechnik zwischen Kritik und Vision“ an der Leuphana Universität Lüneburg.

Durch den Abend begleitete als Moderator der Schauspieler Andreas Hoppe, der mit seiner galanten und charmanten Art die Zuschauer in seinen Bann zog und diese gerne auch mal zum Schmunzeln brachte. Die Laudatoren Valentin Thurn, Dr. Karl von Koerber und Christoph Hofstetter (Geschäftsführer der SALUS Pharma GmbH) berichteten höchst spannend von den journalistischen Errungenschaften der Gewinner und lobten deren inhaltsstarke und fundierte Arbeiten. Sie betonten auch nochmals, wie schwierig es war, unter den über 50 Bewerbungen die tatsächlichen Preisträger zu ermitteln.

So gab es in diesem Jahr erneut nicht nur einen Gewinner für den Hauptpreis, sondern zwei. Volker Barth vom WDR für „Gift im Acker – Glyphosat, die unterschätzte Gefahr?“ und der Schrot & Korn-Redakteur Leo Frühschütz für „Die Preise lügen“ teilen sich diesen Preis. Valentin Thurn übergab Jens Brehl für seinen eingereichten Beitrag „Regionale Biolebensmittel – Gesundes und Köstliches aus Fulda, Rhön, Vogelsberg und Nordhessen“ einen Sonderpreis.  Dr. von Koerber verkündete dann den Gewinner des Nachwuchspreises, nämlich Tobias Chmura vom Bayerischen Rundfunk, für seinen Beitrag „Bio für alle – Traum oder Wirklichkeit“. Zu guter Letzt wurde der Otto-Greither-Sonderpreis durch Christoph Hofstetter bekannt gegeben, welcher an Anja Banzhaf für Ihre großartiges Buch „Saatgut. Wer die Saat hat, hat das Sagen“ ging.