Gewinnerin Otto-Greither-Sonderpreis 2014: Birgit Lutz

Birgit_Lutz

Die erste Gewinnerin des Otto-Greither-Sonderpreises ist die freie Journalistin und Buchautorin Birgit Lutz. Ihr überaus bemerkenswerter und origineller Siegerbeitrag „Ein Hof als Arche“ wurde am 29. März 2014 in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht.

Geboren wurde Birgit Lutz 1974 in Neumarkt in der Oberpfalz, heute lebt sie am Schliersee. Nach dem Abitur studierte Lutz bis 1999 Germanistik und Journalistik in Bamberg und Rom. Erste journalistische Erfahrungen sammelte sie durch Praktika bei der Mittelbayerischen Zeitung in Neumarkt, beim ZDF in Rio de Janeiro, bei Spiegel online in Hamburg und sueddeutsche.de in München. 2000 begann Lutz als Redakteurin bei sueddeutsche.de zu arbeiten.

Seit sie 2007 an Bord eines Eisbrechers zum Nordpol gereist war, hat Birgit Lutz ihre Leidenschaft für die Arktis entdeckt und sich fortan auf Themen aus dieser Region spezialisiert. Sie wanderte auf Skiern zum Nordpol, durchquerte Grönland und hielt ihre Erlebnisse und Erfahrungen in zwei Büchern fest. 2008 absolvierte sie ihr Studium zum Bachelor of Circumpolar Studies an der University of the Arctic. Seit 2011 arbeitet Lutz als freie Journalistin (SZ am Wochenende) und Buchautorin.

Neben ihrer journalistischen Tätigkeit ist Birgit Lutz als Vortragsrednerin auf Schiffen und an Land unterwegs. Sie nutzt ihre Vorträge, um für Umweltthemen zu sensibilisieren und betreut seit Januar 2013 bei der Süddeutschen Zeitung die „Draußen“-Seite, die sich schwerpunktmäßig mit den Themen Natur und Umwelt befasst. Hier erschien auch der Beitrag „Ein Hof als Arche“, in dem Lutz einen Bio-Bauernhof beschreibt, auf dem alte Haustierrassen erhalten werden und ökologisch und ökonomisch erfolgreich gearbeitet wird. In ihrer ebenso amüsanten wie informativen Reportage zeigt sie die Chancen auf, die eine solche alternative Land- und Viehwirtschaft für eine künftige gesunde und nachhaltige Ernährung bietet.

Dokument: Ein Hof als Arche

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