Gewinner Hauptpreis 2011: Stephan Börnecke

Stephan_Boernecke

Stephan Börnecke, Redakteur bei der Frankfurter Rundschau

Seit Herbst 2011 arbeitet Stephan Börnecke als freiberuflicher Autor, spezialisiert auf Themen aus Landwirtschaft und Naturschutz.

Zuvor war der 1954 in Berlin-Wilmersdorf geborene Börnecke von 1981 bis 2011 Redakteur bei der Frankfurter Rundschau, zuletzt im Wirtschaftsressort. In diese Zeit fallen wesentliche Beiträge aus den Bereichen Landwirtschaft, Öko-Landbau, EU-Agrarpolitik, Agro-Gentechnik, Verbraucher- und Naturschutz. Als einer der ersten Journalisten hat Stephan Börnecke das Thema BSE aufgegriffen – das damals noch ausschließlich in Großbritannien eine Rolle spielte.

2001 war Börnecke für die Konzeption und Fachredaktion für das Buch „Kurswechsel an der Kasse“ verantwortlich, das die BSE-Krise und die von Ex-Kanzler Gerhard Schröder verordnete „Agrarwende“ beleuchtet. Neben zahlreichen Artikeln, Kommentaren und Hintergrundberichten über die Auswüchse der Industrialisierung der Landwirtschaft entstanden auch etliche Beiträge über die Wiederkehr in Deutschland einst (fast) ausgerotteter Tierarten wie Wolf, Luchs, Wanderfalke und Seeadler. Dazu entstanden Reportagen über die illegale Vogeljagd am Mittelmeer wie etwa auf Malta und mehrere Beiträge über das millionenfache Sterben der Geier in Indien infolge der fahrlässigen Anwendung von Arzneien.

Von 1978 bis 1981 war Stephan Börnecke Redakteur bei der Berliner Morgenpost, beim Spandauer Volksblatt und beim Der Abend. Zuvor arbeitete der Journalist parallel zu einem Publizistik- und Jurastudium an der FU Berlin als freier Mitarbeiter bei verschiedenen Medien und volontierte von 1976 bis 1978 bei der Berliner Morgenpost.

Seine Freizeit verbringt der Gewinner des ersten Hauptpreises im (Nutz-)Garten, beim Laufen und Radfahren sowie bei der Vogelbeobachtung.

Dokument: Grünes Mäntelchen für Gen-Soja

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