Preisträger des Salus-Journalistenpreises 2010

Die Gewinner des Salus-Journalistenpreis wurden am 28. Oktober 2010 um 11.00 Uhr im Rahmen einer Preisverleihung im Presseclub München geehrt. Mit dem Hauptpreis in Höhe von 3.000 Euro wurde Manfred Ladwig, Redakteur beim SWR Fernsehen, ausgezeichnet. Den Nachwuchspreis in Höhe von 1.500 Euro erhielt Kristin Oeing, freie Journalistin, für ihren Beitrag in der Zeitschrift Bioboom. Klaus Faißner, freier Journalist, bekam einen Sonderpreis in Höhe von 750 Euro für seine Beiträge in der Zeitschrift top agrar.

Manfred Ladwig erhielt den Hauptpreis für seine TV-Dokumentation „Die Gen-Verschwörung“, gesendet auf 3sat am 10.12.2009. Der Beitrag hatte das Thema des Salus-Journalistenpreises hervorragend umgesetzt und ist von exzellenter journalistischer Qualität. Der Journalist hatte die Problematik von allen Seiten beleuchtet und dabei einen enormen Rechercheaufwand betrieben. Die Reportage setzte auf die Überzeugungskraft der Fakten.

Kristin Oeing erhielt den Nachwuchspreis für die Print-Reportage „Protest der Eigenbrötler“, erschienen in der Zeitschrift Bioboom am 15.02.2010. Ihr journalistisch ambitionierter Text beschrieb den engagierten Kampf eines Demeter-Gärtners gegen Gentechnik-Konzerne.

Klaus Faißner erhielt für seinen Print-Beitrag „Gentechnik-Barrieren vor dem Fall?“ vom September 2009 in der österreichischen Ausgabe der Zeitschrift top agrar einen Sonderpreis. Damit wollte die Jury seine journalistische Leistung und sein enormes Fachwissen zur Agro-Gentechnik würdigen. Die Zeitschrift top agrar richtet sich in erster Linie an Landwirte und berichtet unter anderem über Agrarpolitik, Agrartechnik und Ackerbau. Damit erreichte Klaus Faißner mit seinen Texten die wichtigste Zielgruppe zum Thema Agro-Gentechnik, nämlich engagierte Landwirte.

Gewinner Hauptpreis: Manfred Ladwig
Gewinnerin Nachwuchspreis: Kristin Oeing
Gewinner Sonderpreis: Klaus Faißner
Pressemitteilung zur Preisverleihung

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